{"id":12147,"date":"1992-01-27T11:11:15","date_gmt":"1992-01-27T11:11:15","guid":{"rendered":"http:\/\/journey.emanaku.com\/1992\/01\/27\/1111-inside-the-doorway-2\/"},"modified":"2011-12-31T16:50:35","modified_gmt":"2011-12-31T16:50:35","slug":"1111-inside-the-doorway","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/journey.emanaku.com\/de\/1992\/01\/27\/1111-inside-the-doorway\/","title":{"rendered":"11:11 Im Innern des Torwegs"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center\"><span style=\"color: #ff00ff;font-size: medium\">Ein Auszug aus &#8217;11:11 Im Innern des Torwegs&#8216; von Solara.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center\"><em>\u00dcbersetzt von Azul<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: center\">11. Januar 1992:<\/p>\n<p>Es ist Mitternacht bei den Gro\u00dfen Pyramiden in Gizeh. Zu F\u00fc\u00dfen der dritten Pyramide des Mycerinus befinden sich die Ruinen eines alten Tempels. Verschieden hohe Fragmente der alten Tempelmauer umgeben dieses gro\u00dfe rechteckige Areal. Man sagt, da\u00df unter diesen Ruinen die legend\u00e4re Stadt AN ruht. Die Sterne EL AN RA leuchten hell am Himmel und beobachten, wie immer, die Aktivit\u00e4ten auf der Erde. Dieser heilige Tempel verwandelt sich jetzt in dem Hof ANs und offenbart seine ihm vor langer Zeit bestimmte Aufgabe. \u00dcberall flackern wei\u00dfe Kerzen &#8211; es m\u00fcssen Tausende sein &#8211; auf den Simsen und in den Nischen der Tempelmauer, ja selbst auf dem Boden rund um die Felsbrocken und Steine, die dort \u00fcberall verstreut herumliegen. Erinnerungen an andere Zeiten und Orte, alte Durchgangspforten und andere Bewu\u00dftseinsebenen beginnen sich zu regen und wiederzu erwachen.<\/p>\n<p>In stiller Ehrfurcht betreten wir den heiligen Hof ANs. Die wei\u00df gekleideten Gestalten reisten weit, um hier an diesem Ort im diesem Augenblick der Nicht-Zeit in den ersten Minuten des 11.Januar 1992 zusammenzukommen: f\u00fcnfhundert zeitlose Reisende aus zweiunddrei\u00dfig L\u00e4ndern. Jeder von uns hat den Aufruf vernommen und sich entschieden, ihm mit ganzer Kraft zu folgen. Obwohl wir verschiedene Sprachen sprechen, singt unser Eines Herz das Lied des Einen.<\/p>\n<p>An den \u00e4u\u00dferen Toren stehen zwei W\u00e4chter in ruhiger Wachsamkeit. Jeder, der herein will, mu\u00df sich mit seinem Sternennamen und seinem Mudra vorstellen. Dann treten wir in den langen Korridor, den Geburtskanal zum Hofe ANs, vorbei an den W\u00e4chtern der Inneren Tore, die sich in stiller Achtung verneigen.<\/p>\n<p>Innerhalb der Tempelmauern bildet sich der gro\u00dfe Sonnen- und Mondkreis, in dessen Mitte acht innere Kreise von je elf Personen aufgestellt werden. Die Musik erklingt, und zusammen als ein Wesen beginnen wir die Kreise im Kreis. Mit flie\u00dfenden Bewegungen gleiten wir durch Nicht-Zeit und Nicht-Raum. Es ist unbeschreiblich sch\u00f6n, sch\u00f6ner als alles, was wir bis jetzt auf der Erde erlebt haben. Ich habe nur einen Gedanken: Shamballa ist zur\u00fcckgekehrt. Wir haben die Gr\u00f6\u00dfere Wirklichkeit tats\u00e4chlich auf dem Planeten verankert.<\/p>\n<p>Die Nicht-Zeit erweitert sich zu tiefer Stille. Niemals zuvor habe ich sie so machtvoll erlebt. Als wir die Sternenprozession beginnen, wird ein gro\u00dfer Stern geboren, der Stern unserer Vereinten Gegenwart. Endlich ist er da! Wir beginnen mit der Drehung, und gleichzeitig drehen sich die Himmel.<\/p>\n<p>So war es achtunddrei\u00dfig Stunden lang im heiligen Hofe ANs zu F\u00fc\u00dfen der Mycerinus-Pyramide. Die Bewegungen der Einheit h\u00f6rten die ganze lange, kalte Nacht nicht auf, sie gingen am darauf folgenden Tag weiter, die n\u00e4chste lange kalte Nacht hindurch und waren erst am Nachmittag zu Ende. Es war eine<br \/>\nErfahrung, die niemand von uns vergessen wird, denn sie brannte sich ins Zentrum unseres Seins. Wir wurden verwandelt und werden nie mehr die sein, die wir einmal waren. Nur durch unser Dabeisein wurden wir unendlich gesegnet, denn wir sahen, was nur wenigen Menschen zu sehen verg\u00f6nnt ist. Wir tauchten in die Gr\u00f6\u00dfere Wirklichkeit, bis jede Faser, jede Zelle unseres Seins unwiderruflich mit der Schablone der Einheit verbunden war.<\/p>\n<p>Sie sind klein, jeder tr\u00e4gt von uns kostbare Erinnerungen wie winzige Juwelen in seinem Herzen. Das Bild der k\u00f6niglichen W\u00e4chter zum Beispiel, die die Heiligkeit der Zeremonie so beherzt bewachten und die kosmischen Strahlen verankerten. W\u00e4hrend der langen Stunden dienten viele als W\u00e4chter, und jeder erhielt eine direkte Infusion aus dem Licht der Einheit. Als der eisige Wind in den langen Nachtstunden durch alle Kleidungsst\u00fccke drang, hielten sie standhaft ihre Arme empor. Zuweilen war es so kalt, da\u00df wir sie alle halbe Stunde auswechseln mu\u00dften, doch immer fanden sich neue W\u00e4chter.<\/p>\n<p>Die gr\u00f6\u00dfen Schwierigkeiten kamen in den fr\u00fchen Morgenstunden, in denen es am dunkelsten und k\u00e4ltesten war. Unsere Gruppe schrumpfte st\u00e4ndig, doch die Bewegungen gingen weiter&#8230;Ich erinnere mich an Menschen, die sich v\u00f6llig ersch\u00f6pft mit dem Gesicht nach unten in den W\u00fcstensand gelegt hatten. Es gab aber auch solche, die den Tempel die ganze Zeit \u00fcber nicht verlie\u00dfen, die in vollkommener Hingabe dienten und ihren Stern drehten. Nie werde ich den Ausdruck ihrer leuchtenden Sternenaugen vergessen, denn sie waren wirklich zu jenem transzendenten Ort des Allwissens, Allseins durchgedrungen. Ich hatte Hochachtung vor euch, und ich habe sie jetzt noch, denn ihr zeigtet eure wahre Gr\u00f6\u00dfe, als sie wirklich gebraucht wurde.<\/p>\n<p>Nach unserer au\u00dferordentlich kraftvollen Zeremonie wu\u00dften wir um 11 Uhr 11 MEZ abends (7 Uhr 11 am 12. Januar in \u00c4gypten), da\u00df das Tor endlich offenstand. Eine tiefe Ver\u00e4nderung wurde sp\u00fcrbar. Wieder schrumpfte die Gruppe bis auf die Unentwegten, und jetzt f\u00fchlten wir das Bed\u00fcrfnis nach der Sternenprozession, die uns immer kostbarer wurde. Ich sp\u00fcrte, wie wir uns spiralf\u00f6rmig hoch durch die<br \/>\nPforte schraubten. Dann d\u00e4mmerte der wunderbare neue Morgen, sch\u00f6ner als alle, die wir zuvor erlebt hatten. Die ersten Lichtstrahlen senkten sich auf uns und hoben unsere Energien. Kumari, mit der ich als Mutter des Sterns gedient hatte, verteilte mit mir Mandeln, Studentenfutter und Schokolade an die Mitglieder der Sternenprozession. Wir g\u00f6ssen ihnen Mineralwasser in die zusammengelegten H\u00e4nde, und alle waren dankbar f\u00fcr unsere bescheidenen Gaben. Die ganze Zeit \u00fcber drehte sich der Stern.<\/p>\n<p>Als der Tag heller wurde, w\u00e4rmte die Sonne unsere durchfrorenen K\u00f6rper, und wir begannen, uns aus unseren H\u00fcllen zu sch\u00e4len. Unser Stern wurde wieder gr\u00f6\u00dfer, denn die Leute kehrten zur\u00fcck. Kumari und ich tanzten immer noch in der Mitte der Sternenprozession, bewegten uns mit langsamen, rituellen Schritten und hielten das Tor 11:11 ge\u00f6ffnet. Am sp\u00e4ten Vormittag des 12. Januars wurden die Energien intensiver. Ein durchdringender, gewaltiger Wei\u00dfer Lichtstrahl traf auf die Erde. Er durchfuhr mich wie einLaserstrahl, lie\u00df meinen K\u00f6rper nach hinten schnellen und meine Beine weich werden. H\u00e4tte Kumari diese Energie mit ihrer Gegenwart nicht geerdet, w\u00e4re ich umgefallen. Ich sp\u00fcrte, wie sich unser ganzer gesegneter Stern in die Neue Oktave schraubte.<\/p>\n<p>Es g\u00e4be so viel zu erz\u00e4hlen. Die erstaunlichen Tage der Vorbereitung im palastartigen Ballsaal unseres Hotels. Wie einfach es war, sich in Einheit zu bewegen! Welch au\u00dferordentlich sch\u00f6ne, reine und erm\u00e4chtigte Gruppe von Stemenwesen hatte sich aus der ganzen Welt zusammengefunden! Ich denke an unseren Ausritt in die W\u00fcste. Wir betrachteten die Pyramiden vom R\u00fccken der Kamele und Pferde, was mich an die Abreise der Himmlischen Karavane erinnerte. Wie nat\u00fcrlich wir mit unseren wei\u00dfen langen Kleidern und den Schleiern auf den Kamelen wirkten! Wir sangen von Kamelen und Barken, und neue Energie erfrischte uns&#8230; Die k\u00f6stliche Einweihung Melchisedeks wurde ein zweites Mal zur Erde gebracht&#8230; Die unerme\u00dfliche Liebe, die alle umh\u00fcllte&#8230;Ich habe Hochachtung vor allen, die daran teilnahmen.<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte unserem Team f\u00fcr seinen gro\u00dfartigen Einsatz danken: Kumari, die die Heiligkeit des Strahls aufrechthielt; Elariul und Kala*ai, die mich am Mikrophon abl\u00f6sten, um die Bewegungen achtunddrei\u00dfig Stunden lang zu koordinieren; Etherium f\u00fcr seine Begeisterung und seine inspirierte Musik; Aquataine f\u00fcr seine machtvolle v\u00e4terliche Gegenwart, die uns wie ein Zelt aus Liebe und Schutz umgab; Aarela f\u00fcr ihre Sorge um die dritte Dimension; Ramariel f\u00fcr die St\u00e4rke seiner Gegenwart in der Sternenprozession und auf dem Nil; Sternenkommandant Albion, weil er w\u00e4hrend der gesamten Zeremonie in drei Sprachen \u00fcbersetzte; Solar, Solaris, Nova, Urith-Ra-El, Aya und Zaragusta.<\/p>\n<p>Eines will ich hier noch anf\u00fcgen: unsere heilige Zeremonie im Hofe ANs geht weiter. Sie hat kein Ende, denn sie wurde im ewigen Augenblick der Nicht-Zeit verankert. Sie ist die f\u00fcr alle zug\u00e4ngliche Manifestation der Gr\u00f6\u00dferen Wirklichkeit auf der Erde. Wenn du dich dort mit uns zusammentun willst, dann kleide dich in ein wei\u00dfes, flie\u00dfendes Gewand, lege die Kassette The Starry Processional auf und verkn\u00fcpfe dich mit uns als Ein Wesen in die Neue Oktave!!<\/p>\n<p>Copyright 1992 by Solara. All Rights Reserved.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Auszug aus &#8217;11:11 Im Innern des Torwegs&#8216; von Solara. \u00dcbersetzt von Azul 11. Januar 1992: Es ist Mitternacht bei den Gro\u00dfen Pyramiden in Gizeh. Zu F\u00fc\u00dfen der dritten Pyramide des Mycerinus befinden sich die Ruinen eines alten Tempels. Verschieden hohe Fragmente der alten Tempelmauer umgeben dieses gro\u00dfe rechteckige Areal. 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